Richaard

Lebenslauf-Matching für Personaldienstleister und Headhunter

CV-Matching, das jeden Score begründet.

Neuer Kundenauftrag oder neues Mandat? Richaard gleicht die Lebensläufe aus deinem Pool mit den Anforderungen der Stelle ab und schreibt zu jedem Kriterium dazu, was im Lebenslauf dafür spricht. Eine Zahl ohne Beleg wirst du hier nicht finden.

Definition

CV-Matching gleicht Lebensläufe mit einer Stelle ab.

Die Software liest, was eine Stelle verlangt, und prüft jeden Lebenslauf gegen diese Anforderungen. Das Ergebnis ist eine sortierte Liste mit Begründung.

CV-Matching, auch Lebenslauf-Matching genannt, beantwortet eine Frage: Wer aus meinem Bestand oder den neuen Bewerbungen passt zu diesem Auftrag, und warum? Dafür vergleicht die Software Inhalte, nicht Wörter. Ein Schlosser mit Schweißschein kann zu einer Schweißer-Stelle passen, auch wenn das Wort Schweißer in seinem Lebenslauf nirgends steht.

Der Unterschied zwischen brauchbarem und unbrauchbarem Matching liegt nicht im Modell, sondern in der Offenlegung. Siehst du die Kriterien vor dem Lauf, und siehst du danach je Kriterium den Beleg aus dem Lebenslauf? Dann kannst du das Ergebnis prüfen, statt ihm glauben zu müssen.

Abgrenzung

Parsing liest, Suche findet Wörter, Matching bewertet.

Drei Verfahren, die in Anzeigen und Angeboten oft durcheinandergehen. Sie bauen aufeinander auf, ersetzen sich aber nicht.

CV-Parsing
Parsing liest einen Lebenslauf aus und legt Name, Stationen, Abschlüsse und Fähigkeiten als Felder ab. Steht in einer Stellenanzeige „Lebenslauf mit Parsing“, heißt das genau das: Der Upload wird automatisch in ein Formular übertragen. Das spart Tipparbeit. Ob jemand zur Stelle passt, sagt Parsing nicht.
Stichwortsuche
Die Suche im Bewerbermanagement-System findet Profile, in denen ein Begriff vorkommt. Wer „WIG“ schreibt, wird gefunden, wer „Wolfram-Inertgas“ schreibt, nicht. Eine Reihenfolge nach Eignung entsteht so nicht, eine Begründung auch nicht.
CV-Matching
Matching bewertet jedes Profil gegen die Anforderungen der Stelle, gewichtet nach Bedeutung. Es erkennt verwandte Berufe und übertragbare Erfahrung und sortiert nach Eignung. Im Englischen heißt dasselbe Skill Matching. Entscheidend ist, ob du die Kriterien siehst und ändern kannst.

So arbeitet Richaard

Bewertet wird erst, wenn du die Kriterien freigegeben hast.

Richaard liest deine Stellenanzeige und schlägt gewichtete Bewertungskriterien vor. Du änderst Gewichte, streichst und ergänzt. Erst mit deiner Freigabe startet das Matching.

Im Bild: sechs Kriterien für eine Stelle im Lager, Summe 100 Prozent, noch nicht bestätigt. Wer Lager-IT und Datenerfassung von 15 auf 30 Prozent hochsetzt oder die Schichtbereitschaft ganz streicht, bekommt eine andere Shortlist. Genau das ist der Punkt.

Danach bekommt jedes Profil einen Gesamtscore, eine Aufschlüsselung je Kriterium und ein kurzes Fazit. Per Klick springst du in den Original-Lebenslauf. Den ganzen Ablauf in drei Schritten zeigt die Startseite.

Sechs Bewertungskriterien für Lagermitarbeiter und Kommissionierer: Handkommissionierung mit 25 Prozent, dazu Lager-IT, Lagerprozesse, Schichtbereitschaft, Sprachkompetenz und fachliche Qualifikation mit je 15 Prozent, Summe 100 Prozent, mit den Buttons Ablehnen, Bearbeiten und Bestätigen.
Beispiel mit synthetischen Daten.

Beispiel mit synthetischen Daten

Eine Stelle, drei Arten von Treffern.

Gesucht wird ein Lagermitarbeiter oder Kommissionierer (m/w/d). Richaard ordnet jedes Profil einer Kategorie zu, damit du auch die siehst, die eine Stichwortsuche übergeht.

Kandidatenvergleich mit Punkten je Kriterium für drei synthetische Profile: 96 mit 95 bis 100 Punkten in allen sechs Kriterien, 78 mit 0 Punkten bei Lager-IT und Datenerfassung, 41 mit 0 Punkten bei Lager-IT, Handkommissionierung und Schichtbereitschaft.
Kandidatenvergleich in der App: Punkte je Kriterium für Platz 1, 12 und 16. Beispiel mit synthetischen Daten, Blind Recruiting ausgeschaltet. Eingeschaltet zeigt die Rangliste statt des Namens eine Profilnummer.
  1. Match

    Kommissionierer, 9 Jahre Berufserfahrung

    Stellt Waren nach digitalem Auftrag zusammen, verpackt und kennzeichnet sie, arbeitet mit Handscanner und Pick-by-Voice. Ausgebildeter Fachlagerist. Platz 1 mit 96 Prozent.

  2. Step-up

    Verpackungshelferin, 2 Jahre Berufserfahrung

    Verpackt nach Packliste, prüft Etiketten und erkennt unvollständige Sets. Staplerschein vorhanden, zwei Schichten möglich. Mit Scannern hat sie noch nicht gearbeitet, die Stelle wäre der nächste Schritt. Platz 12 mit 78 Prozent.

  3. Angrenzend

    Director Operations Logistics, 19 Jahre Berufserfahrung

    Diplom-Logistiker mit Erfahrung in Materialflüssen und Lagerkapazitäten, aber im strategischen Management statt in der Kommissionierung. Platz 16 mit 41 Prozent.

Stelle und Lebensläufe sind synthetische Testdaten. Scores und Profiltypen stammen aus einem echten Lauf, die Entscheidung bleibt beim Menschen.

Für ein Mandat in der Personalberatung bewertet der Modus Führungskräfte Führungsspanne, Branchenwechsel und Stretch-Potenzial und ordnet in Match, Stretch und Outsider. Wie das aussieht, zeigt die Seite Software für Personalberater.

Aussagekraft

Ein Score ist eine Reihenfolge mit Begründung, kein Urteil über einen Menschen.

Er sagt dir, mit wem du zuerst sprechen solltest. Ob du es tust, sagt er nicht.

Was ein Score sagt

Wie gut ein Lebenslauf die freigegebenen Kriterien belegt, gewichtet nach deren Bedeutung. Alle Profile werden nach demselben Maßstab bewertet und sind deshalb vergleichbar. Die Aufschlüsselung zeigt dir, woran ein hoher oder niedriger Wert liegt.

Was er nicht sagt

Was im Lebenslauf fehlt, kann niemand bewerten: Motivation, Auftreten, Verfügbarkeit, Kündigungsfrist. Eine ungenaue Stellenanzeige führt zu ungenauen Kriterien. Deshalb prüfst du die Kriterien vor dem Lauf und die Shortlist danach.

Richaard bewertet und sortiert, entscheidet aber nie. Die Auswahl trifft ein Mensch. So verlangt es die EU-KI-Verordnung für KI-Systeme im Recruiting. Welche Pflichten daraus für dich als Betreiber folgen, also als Unternehmen, das Richaard einsetzt, steht im Leitfaden KI im Recruiting.

Vergleich

Derselbe Stapel Lebensläufe, drei Wege zur Shortlist.

Von Hand, im Chat-Tool oder mit Matching-Software. Der Unterschied liegt weniger im Tempo als darin, ob du hinterher sagen kannst, warum jemand oben steht.

Vergleich von manueller Vorauswahl, Chat-Tools und CV-Matching mit Richaard
KriteriumManuellChatGPT, CopilotCV-Matching mit Richaard
Lebensläufe pro LaufSo viele, wie du zwischen zwei Terminen lesen kannstEine Handvoll Dateien pro GesprächBis zu 2.000 Kandidaten im Pool mit Starter, bis zu 10.000 mit Pro
BewertungsmaßstabErfahrung und Bauchgefühl, abhängig von der TagesformFrei formulierte Antwort, bei jeder Anfrage andersGewichtete Kriterien je Stelle, von dir freigegeben
BegründungIm Kopf, selten dokumentiertFließtext ohne feste StrukturScore je Kriterium mit Belegen aus dem Lebenslauf
Talentpool nutzenStichwortsuche, wenn überhauptKein Zugriff auf deine DatenbankEinmal eingelesene Profile stehen für jede neue Stelle zum Matching bereit
DatenschutzInternOhne AVV datenschutzrechtlich heikel; Kandidatendaten liegen im Chat eines DrittanbietersEU-Hosting, AVV und Datenlöschung, kein Modelltraining mit deinen Daten
Was die KI bei der Bewertung siehtentfälltDen kompletten Lebenslauf mit Name, Foto, AdresseMit Blind Recruiting nur die fachlichen Angaben, ohne Name, Foto, Geburtsdatum und Kontaktdaten
Zeit für 100 LebensläufeEin bis zwei ArbeitstageNicht in einem Durchgang möglichErgebnis in Minuten, danach prüfst du die begründete Auswahl

Wie du deinen ganzen Bestand für jeden neuen Kundenauftrag nutzt, beschreibt die Seite Talentpool-Software.

Checkliste

Sechs Fragen, bevor du eine CV-Matching-Software kaufst.

  • Siehst du die Kriterien?

    Vor dem Lauf muss klar sein, wonach bewertet wird. Du solltest Kriterien ändern, streichen und gewichten können.

    Bei Richaard: Vorschlag aus deiner Stellenanzeige. Du änderst und gibst frei, erst dann startet der Lauf.

  • Wird jeder Score begründet?

    Eine Zahl allein hilft nicht. Frag nach der Aufschlüsselung je Kriterium und nach Belegen aus dem Lebenslauf.

    Bei Richaard: Gesamtscore, Aufschlüsselung je Kriterium mit Belegstelle im Lebenslauf und ein kurzes Fazit.

  • Bleibt dein Bestand nutzbar?

    Einmal eingelesene Profile sollten für jede neue Stelle bereitstehen, ohne erneuten Upload.

    Bei Richaard: Dein Pool steht für jeden neuen Kundenauftrag bereit, ohne erneuten Upload.

  • Wo liegen die Daten?

    Kläre Hosting in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag, Löschung und ob deine Daten ein Modell trainieren.

    Bei Richaard: AVV, KI-Verarbeitung über Google Vertex AI mit der Region EU, kein Modelltraining mit deinen Daten.

  • Wie viele Lebensläufe pro Lauf?

    Prüfe die Grenzen je Durchlauf und im Pool. Sie entscheiden, ob das Werkzeug zu deinem Volumen passt.

    Bei Richaard: Bis zu 2.000 Kandidaten im Pool mit Starter, bis zu 10.000 mit Pro.

  • Kannst du ohne Vertrag testen?

    Eine Demo an einer echten Stelle zeigt dir schnell, ob die Begründungen taugen.

    Bei Richaard: Persönliche Demo an deinem Fall, danach ein Zugang zur App ohne Abo.

Die Einzelheiten zu Daten und Verträgen stehen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz, die Pakete bei den Preisen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu CV-Matching.

Deine Frage fehlt? Schreib an kontakt@richaard.de.

Was ist CV-Matching?

CV-Matching ist der automatische Abgleich von Lebensläufen mit den Anforderungen einer Stelle. Die Software bewertet jedes Profil nach festgelegten Kriterien und sortiert nach Eignung. Gutes CV-Matching begründet jede Bewertung, damit Recruiter:innen das Ergebnis prüfen können.

Was ist der Unterschied zwischen CV-Parsing und CV-Matching?

CV-Parsing liest Daten aus einem Lebenslauf aus und legt sie strukturiert ab. CV-Matching bewertet, wie gut ein Profil zu einer bestimmten Stelle passt. Parsing ist eine Vorstufe, Matching die eigentliche Vorauswahl.

Was bedeutet „Lebenslauf mit Parsing“ in einer Stellenanzeige?

Dass das Bewerbungsformular den hochgeladenen Lebenslauf automatisch ausliest und die Felder vorbefüllt. Für Bewerber:innen heißt das: weniger Tipparbeit, aber die übernommenen Angaben prüfen. Für Recruiter:innen heißt es: strukturierte Daten, aber noch keine Aussage darüber, wer zur Stelle passt.

Wie entsteht der Score bei Richaard?

Richaard leitet aus deiner Stellenanzeige gewichtete Kriterien ab. Nach deiner Freigabe durchsucht Richaard deinen Bestand und bewertet die passendsten Lebensläufe je Kriterium. Daraus ergibt sich ein Gesamtscore mit Aufschlüsselung und einem kurzen Fazit.

Ersetzt CV-Matching die Entscheidung von Recruiter:innen?

Nein. Richaard bewertet und sortiert, entscheidet aber nie. Du gibst die Kriterien frei, prüfst die Shortlist und triffst die Auswahl.

Kann ich Lebensläufe nicht einfach mit ChatGPT abgleichen?

Für einzelne Dateien geht das. Chat-Tools verarbeiten pro Gespräch nur eine Handvoll Dateien, bewerten bei jeder Anfrage anders und vergessen die Unterlagen danach. Ohne Auftragsverarbeitungsvertrag ist das für sensible Bewerberdaten außerdem datenschutzrechtlich heikel.

Was kostet der Einstieg?

Die Demo bekommst du auf Anfrage. Starter bietet 5 aktive Stellen und bis zu 2.000 Kandidaten im Pool für 199 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 229 Euro bei monatlicher Zahlung. Alle Preise sind netto.

Demo auf Anfrage

Sieh selbst, wie Richaard Lebensläufe begründet sortiert.

30 Minuten an einer Stelle aus deinem Alltag, danach ein persönlicher Zugang zur App. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

Du entscheidest für jeden Zweck einzeln. Die Auswahl gilt bis zu 180 Tage in diesem Browser. E-Mail-Werbung hat eine eigene Einwilligung.

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